Immaterialität


Anders als materielle Produkte zeichnen sich Dienstleistungen durch einen mehr oder weniger hohen Anteil an Immaterialität aus. In der Regel setzen sich Dienstleistungen als Leistungsbündel bestehend aus materiellen und immateriellen Bestandteilen dar. Der Grad der Immaterialität kann hierbei jedoch schwanken und hängt von der Art der Dienstleistung ab.

Die Einholung von Informationen beispielsweise, wie dies im Rahmen einer Beratung oder eines Arzt-
besuches üblich ist, stellt den immateriellen Anteil eines Leistungsbündels dar. Erhält der Kunde bzw. der Patient die Informationen zusätzlich in schriftlicher Form, so stellt dies den materiellen Anteil dar.

Die Immaterialität von Dienstleistungen bezieht sich aber auch auf die Tatsache, das in der Regel die Produktion sowie der Konsum einer Dienstleistung zeitgleich erfolgen, da die Dienstleistung selbst ja für den Kunden das gewünschte "Produkt" darstellt.

Aufgrund des immateriellen Anteils können Dienstleistungen daher nicht auf Vorrat gekauft und gelagert werden, sondern müssen bereits bei der Erstellung konsumiert werden.


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